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Grundlagenuntersuchung Wassertourismus in Deutschland |
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Auftraggeber: Hamburg Messe und Congress GmbH, Deutscher Tourismusverband e. V.
Jahr: 2003
Projektbeschreibung: Bislang gab es in Deutschland eine Reihe von Untersuchungen einzelner Bundesländer und Regionen, darüber hinaus Studien zu einzelnen Segmenten des Wassertourismus, nicht aber ein bundesweites Gutachten, das den Zustand und die Potenziale dieses Wirtschaftszweiges in Deutschland verlässlich beschreibt. Vor diesem Hintergrund erhielt die Arbeitsgemeinschaft BTE – dwif von der Hamburg Messe und Congress GmbH und dem Deutschen Tourismusverband e. V. den Auftrag, ein Strategiepapier zur weiteren Entwicklung des Wassertourismus in und für Deutschland zu erarbeiten. Das Vorhaben wurde ermöglicht durch das Bundesministerium für Wirtschaft in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr sowie Vertretern der Bundesländer.
Im Mittelpunkt der Untersuchung standen die Erfassung und Durchleuchtung von Strukturen im Wassertourismus, die Überprüfung von Schwachstellen, die Benennung von Kernproblemen und daraus abgeleitet die Entwicklung von Lösungsvorschlägen. Neben einer definitorischen Abgrenzung enthält die Studie Übersichten über bisherige Datengrundlagen und wassertouristische Studien auf Länder- und Regionsebene sowie eine Beschreibung der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen. Das wassertouristische Angebot wird segmentbezogen mit Hilfe übersichtlicher Karten dargestellt (z. B. herausragende deutsche Kanureviere, Reviere der Hochsee- und Flusskreuzschifffahrt). Zudem werden die Quantifizierung des Nachfragevolumens und die ökonomische Bedeutung des Wirtschaftsfaktors Wassertourismus ausführlich thematisiert. Eine Analyse der Vermarktungsschwerpunkte des Wassertourismus und der Organisationsstrukturen runden die Studie ab. In allen genannten Themenfeldern bilden Schlüsselerkenntnisse sowie Schlussfolgerungen/Empfehlungen den roten Faden für alle am Wassertourismus und seiner positiven Entwicklung interessierten Akteure. Eine Maßnahmenübersicht benennt Zuständigkeiten und Prioritäten. Best-Practice-Beispiele zeigen musterhafte Lösungen auf.
Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Zudem fand im Tourismusausschuss der Bundesregierung eine öffentliche Anhörung zum Wassertourismus statt. Die Parteien verschiedenster Fraktionen erarbeiteten Anträge, in denen u. a. die Bundesregierung aufgefordert wird, in Zusammenarbeit mit den Ländern und Verbänden den Wassertourismus und den Wassersport zu fördern, die Rahmenbedingungen zu verbessern und geeignete Konzeptionen, wie beispielsweise einen bundesweiten Wasserwanderwegeplan und Koordinierungsgremien zu entwickeln. Die Lang- und die Kurzfassung stehen auf www.studie-wassertourismus.de zum Download zur Verfügung.
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