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Auftraggeber: Bundesamt für Naturschutz
Jahr: seit 2003 fortlaufend
Projektbeschreibung: Diese Grundlagenstudie ist ein Gemeinschaftswerk zwischen der dwif-Consulting GmbH und dem Institut für Wirtschaftsgeographie (LMU München). Die Feldarbeiten (Besucherzählungen, Kurzbefragungen und Langbefragungen an zahlreichen Standorten) sowie die Hochrechnung der Besucherzahlen in den Zielgebieten (nach Saison, Wochentag, Ferienzeit, Wettersituation, etc.) wurden vom Institut für Wirtschaftsgeographie durchgeführt. Die Analyse der wirtschaftlichen Effekte von Touristen in den Großschutzgebieten erbrachte die dwif-Consulting GmbH. Detaillierte Erhebungen fanden in den drei folgenden Schutzgebieten statt: Nationalpark Müritz Naturpark Altmühltal Naturpark Hoher Fläming
Bei der Ergebnisdarstellung wurde grundsätzlich zwischen „Schutzgebiets-Touristen“ und „Nicht-Schutzgebietstouristen“ unterschieden. Dabei wurden die Wirkungen durch Ausflügler, Kurzurlauber und Langurlauber ebenso differenziert dargestellt wie die unterschiedliche Bedeutung der profitierenden Branchen. Ausgangspunkt für alle weiteren Berechnungen war die Ermittlung der Bruttoumsätze (Nachfrageumfang x Tagesausgaben). Es erfolgte eine zielgruppenspezifische Gewichtung entsprechen der individuellen Situation in den verschiedenen Schutzgebieten. Vom Bruttoumsatz wurden der Nettoumsatz (ohne Mehrwertsteuer) sowie die Einkommenswirkungen der 1. (Wertschöpfung aus den Ausgaben der Touristen) und 2. Umsatzstufe (Wertschöpfung durch Vorleistungslieferungen) abgeleitet. Grundlage hierfür waren die Wertschöpfungsquoten aus aktuellen Kostenstrukturanalysen der betroffenen Wirtschaftszweige. Schließlich wurden Beschäftigungsäquivalente abgeleitet. Zurzeit laufen die Erhebungen in weiteren fünf weiteren Nationalparks (Bayerischer Wald, Eifel, Hainich, Kellerwald-Edersee, Niedersächsisches Wattenmeer). |