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Städtebaulicher Denkmalschutz und Tourismusentwicklung - unter besonderer Berücksichtigung der UNESCO- Welterbestädte |
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Auftraggeber: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Jahr: 2007
Projektbeschreibung:
Im Zentrum der Untersuchung stand die Frage, ob ein Zusammenhang zwischen städtebaulichem Denkmalschutz und Tourismusentwicklung in Ostdeutschland nachweisbar ist. Dazu wurden in zehn ostdeutschen Städten Untersuchungen der Tourismusstrukturen und -entwicklungen, eine Analyse der Marketingaktivitäten und Internetauftritte der Städte, eine Gäste- und Unternehmensbefragung sowie Gespräche mit Planern, Denkmalschützern und Touristikern durchgeführt.
Infolge der Vielfalt individueller Strukturen und Einflüsse zeigt die Nachfrageentwicklung in den Referenzstädten - stellvertretend für alle Städte - nicht automatisch kontinuierliche Zuwächse. Die positive Wirkung des Städtebaulichen Denkmalschutzes wird durchaus wahrgenommen, sowohl von den Gästen als auch der Wirtschaft und der Bevölkerung. Allerdings konzentrieren sich die auch in handfesten Umsätzen messbaren Wirkungen in erster Linie auf den historischen Stadtkern sowie einzelne herausragende Gebäude. Die Touristen nehmen die Erfolge der Stadtsanierung bewusst wahr und honorieren diese mit positiven Bewertungen und einer hohen Bedeutung auch im Hinblick auf eine konkrete Reiseentscheidung. Kritik entzündet sich kaum mehr an fehlender Sanierung, an Baulücken oder Leerständen, sondern weit überwiegend an grundlegenden touristischen Angebots- und Servicemängeln. Neben einer Reihe individueller Aktivitäten in den Städten ergibt sich daraus Handlungsbedarf in den Bereichen Innenmarketing, Stadtgestaltung, Stadtführungen und Außenmarketing.
Die im Juni 2007 veröffentlichte Studie steht als Datei auf der Internetseite des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (externer Link) zur Verfügung.
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