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Wirtschaftsfaktor Campingtourismus in Deutschland 2004 |
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Auftraggeber: Deutscher Tourismusverband e.V. (DTV)
Jahr: 2002 bis 2004
Projektbeschreibung:
Mit Hilfe dieser Grundlagenstudie kann erstmals überhaupt der ökonomische Stellenwert für die gesamte Campingbranche dargestellt werden. Die Ermittlung des Mengengerüstes basiert auf der Auswertung aller zur Verfügung stehenden Sekundärstatistiken (z.B. Campingführer, Betriebsvergleiche) und gezielt angesetzter Primärerhebungen (z.B. Befragung von Campern und Reisemobilisten, Gemeindebefragung) zur Vervollständigung des notwendigen Datenmaterials. Bei der Berechnung der campingspezifischen Umsätze wurden die Ausgaben der Camper
- am Aufenthaltsort (also in den Zielgebieten),
- durch Fahrtkosten (für den Transfer zwischen Quell- und Zielgebiet) und
- aus Investitionen in die Campingausrüstung (z.B. Kauf des Reisemobils, Sonderzubehör, Zelte, Campingtische, Kocher)
berücksichtigt. Eine separate Datenerfassung ermöglicht die Differenzierung der Ergebnisse für Touristikcamper, Dauercamper, Reisemobilisten auf und außerhalb von Campingplätzen, Verwandten- und Bekanntenbesucher auf Dauerstandplätzen sowie Tagesreisenden mit dem Reisemobil. Darüber hinaus wurden enorme Beschäftigungseffekte nachgewiesen, die nur zu rund einem Achtel auf die Campingplätze selbst entfallen. Der Großteil der Beschäftigung wird durch die Zusatzausgaben der Camper außerhalb der Campingplätze und die notwendigen Zulieferungen (z.B. Warenlieferungen, Bereitstellung von Dienstleistungen, Bau-/ Renovierungsarbeiten) der direkten Profiteure generiert. Diese Studie ist als Handwerkszeug sowohl für die Campingplatzunternehmer selbst als auch für die politischen Entscheidungsträger anzusehen. Zum einen lassen sich die Effekte, welche von einem Campingplatz ausgehen nachvollziehbar beschreiben, zum anderen können Standortentscheidungen mit Hilfe fundierten Datengrundlagen getroffen werden. |