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Städte- und Kulturtourismus in Deutschland |
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Auftraggeber: Deutscher Tourismusverband e. V.
Jahr: 2006
Projektbeschreibung: Der Städte- und Kulturtourismus zählt zu den wichtigsten Segmenten des Deutschlandtourismus. Zudem gehört er zu den eindeutigen Wachstumsmotoren der touristischen Nachfrage aus dem In- und Ausland. Vor dem Hintergrund sich verändernder Nachfragetrends und städtischer Strukturen, eines globaler werdenden Wettbewerbs, anspruchsvoller werdender Aufgaben bei zugleich beschränkten Ressourcen initiierte der Deutsche Tourismusverband e. V., gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft, eine Neuauflage der Grundlagenstudie aus dem Jahr 1995.
Anders als die Vorgängerstudie berücksichtigte die aktuelle Untersuchung neben den 82 Großstädten mit mindestens 100.000 Einwohnern auch mittelgroße und kleinere Städte mit mindestens 25.000 Einwohnern und mindestens 100.000 Übernachtungen, so dass insgesamt 203 Städte einer vertieften Analyse unterzogen wurden. Ein zentrales Anliegen der Studie war die Differenzierung und Typisierung von Tourismusstädten. So wurden z. B. neben den „Top 12“ auch „Große Tagungsstädte mit kultureller Bedeutung“ sowie „Kleinere Kulturstädte“ unterschieden. Die Bearbeitung der Studie wurde durch einen Projektbeirat begleitet, der viele Erfahrungen aus Praxissicht einbrachte.
Die Studie enthält eine Fülle von Rahmendaten, aktuelle Zahlen zum Segment der privaten Städtereisen der Deutschen aus der Reiseanalyse 2005 (Bearbeitung: N.I.T. Kiel) sowie zum Wirtschaftsfaktor Städte- und Kulturtourismus. Aufbauend auf einer umfangreichen Befragung der städtischen Tourismusmarketingorganisationen und detaillierten Websiteanalysen liefert die Studie wertvolle Informationen sowie adressatenorientierte und städtetypenbezogene Empfehlungen zur Verbesserung der Stadt- und Angebotsgestaltung, der Qualität, der Optimierung von Organisations- und Finanzierungsstrukturen sowie des Tourismusmarketings.
Die Zwischen- und Endergebnisse zur Studie wurden auf den DTV-Städte- und Kulturforen, auf der ITB 2006, auf einer Pressekonferenz sowie weiteren Veranstaltungen präsentiert. Die Lang- und die Kurzfassung stehen auf http://www.deutschertourismusverband.de/ zum Download zur Verfügung. |