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Ortsbildanalyse Schleswig-Holstein: Herausputzen für Gäste und Einheimische

Montag, 12. Juni 2017

Attraktive Ortsbilder gehören zu den wichtigsten Pflichtfaktoren für die Gästezufriedenheit. Gästebefragungen in Schleswig-Holstein zeigen jedoch, dass die Besucher nicht zufrieden sind. Eine umfassende Ortsbildanalyse und die Entwicklung eines Leitfadens zur Gestaltung sollen hier Abhilfe schaffen.

Die Studie des dwif soll die verschiedenen Akteursgruppen (Planer/Architekten, Investoren, Touristiker, (Kommunal-)Politiker, Bevölkerung) für die Bedeutung attraktiver Ortsbilder und die Pflege von Baukultur sensibilisieren und wird im Auftrag des Tourismusverbandes Schleswig-Holstein e. V. mit Mitteln des Wirtschaftsministeriums des Landes bearbeitet.

 

 

 

 Zentrale Fragen der dwif-Studie

  • Welche Anforderungen stellen Gäste an Tourismusorte in Schleswig-Holstein?
  • Welcher Handlungsbedarf ergibt sich daraus für die Ortsbildgestaltung?
  • Welche gestalterischen Möglichkeiten und Pflichten hat die Kommune?
  • Welche Rolle spielt die einheimische Bevölkerung sowohl als ortsbildprägender Faktor, als auch als Nutznießer von touristischer Infrastruktur?

 

Begehungen mit Experten und Gästen

Für die Vor-Ort-Analysen wurden insgesamt 30 Orte ausgewählt. Den Auftakt machte eine Begehung mit dem Fachbeirat (Vertreter des Tourismusverbands Schleswig-Holstein, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie sowie der Architektenkammer Schleswig-Holstein) in der Gemeinde Laboe. In Sankt-Peter-Ording wurde zudem ein Gästepaar einen Tag langbei einem Spaziergang begleitet und zur subjektiven Wahrnehmung des Ortsbildes befragt. 

 

Umfangreicher Kriterienkatalog entwickelt
Alle Begehungen wurden anhand eines vom dwif entwickelten Kriterienkatalog von Ende April bis Mitte Mai 2017 durchgeführt. Begutachtet wurden schwerpunktmäßig die touristische Kernzone, der Kurparkbereich, das  Hafenareal, der Strandabschnitt und die touristische Infrastruktur. 

Zusätzlich zur den Vor-Ort-Begehungen fanden umfangreiche Analysen zur regionalen Baukultur möglicher Steuerungsinstrumente sowie eine Befragung der Beispielorte hinsichtlich Eigenwahrnehmung der Ortsbildqualität statt. Expertengespräche mit Planern, Architekten, Landschaftsplanern, Touristikern und Hotelinvestoren runden das Arbeitsprogramm ab.

Ziel des Projekts ist die Erarbeitung eines Leitfadens zur attraktiven Ortsbildgestaltung.
Die Ergebnisse werden im Herbst 2017 vorgestellt. 

 

Impressionen der Ortsbildanalysen

Ortsbild SH2

Ortsbild SH1

 

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