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Studie „Urlaub auf dem Bauernhof - Ist-Situation und Marktpotential im Agrotourismus“ veröffentlicht

Mittwoch, 04. Oktober 2017

Das dwif hat im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit der AFC Public Services GmbH eine Studie zur Ist-Situation und zum Marktpotenzial im Agrotourismus durchgeführt. Schwerpunkte waren die Analyse der Strukturen von Angebot und Nachfrage in agrotouristischen Betrieben in Deutschland, die wirtschaftliche Bedeutung des Agrotourismus sowie die Agrotourismus-Förderung.
  • dwif-Studie „Urlaub auf dem Bauernhof - Ist-Situation und Marktpotential im Agrotourismus“ veröffentlicht (Bild: Rainer Sturm / pixelio)

Zur Analyse der Angebotssituation wurden vom dwif alle agrotouristischen Betriebe in Deutschland mit ihren Merkmalen erfasst. Auf Basis dieser Analyse erfolgte eine Hochrechnung der Nachfrage.

Es ist davon auszugehen, dass es in Deutschland rund 10.000 Betriebe mit rund 138.000 Betten in Beherbergungsangeboten mit signifikantem Bezug zur Landwirtschaft gibt. Hinzu kommen noch rund 17.000 Schlafgelegenheiten im Campingbereich und 3.000 Schlafmöglichkeiten in Heuherbergen.

 

An der Spitze liegt das klassische Agrar- und Urlaubsland Bayern mit einer eher kleinteiligen Landwirtschaft gefolgt von den Bundesländern Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen.

Die ostdeutschen Bundesländer befinden sich insbesondere aufgrund der gewachsenen historischen Strukturen mit einer eher großteilig strukturierten Landwirtschaft am hinteren Ende des Rankings.

 

Agrotourismus Urlaub auf dem Bauernhof Studie dwif Fakten

 

Jährlicher Bruttoumsatz in Höhe von 885,5 Millionen Euro

Die Beherbergungsbetriebe mit signifikantem Bezug zur Landwirtschaft generieren jährlich rund 15,4 Mio. Übernachtungen. Weitere knapp 600.000 Übernachtungen finden im Campingbereich und rund 75.000 in Heuherbergen statt. Analog der Bettenkapazitäten belegen Bayern, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen die ersten vier Plätze. Diese vier Bundesländer vereinen etwas mehr als zwei Drittel (68 Prozent) aller Übernachtungen in diesem Segment.

Bei insgesamt 16,1 Mio. zugrunde gelegten Übernachtungen und durchschnittlichen Ausgaben pro Kopf und Tag von gerundet 55,- Euro ergibt sich ein jährlicher Bruttoumsatz durch die agrotouristische Nachfrage in Deutschland von insgesamt rund 885,5 Mio. Euro.

Die durchschnittlichen Tagesausgaben pro Kopf liegen unter den Vergleichswerten für Ferienwohnungs- und Ferienhausnutzer in Deutschland (78,60 Euro). Die Ursachen hierfür liegen sowohl in der andersartigen räumlichen Verteilung (tendenziell teurere großstädtische Destinationen spielen im Agrotourismus keine Rolle), als auch in der geringeren Bedeutung des Luxussegments sowie der Nutzung der Wohneinheiten mit größeren Personengruppen.

 

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Agrotourismus Urlaub auf dem Bauernhof Studie dwif CoverDownload der Studie "Urlaub auf dem Bauernhof: Analyse der Ist-Situation und des Marktpotentials im Agrotourismus"

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