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TourismusCamp 2018 Berchtesgaden – Sessions, Netzwerke und anregende Gespräche

Mittwoch, 31. Januar 2018

Vom 26. bis 28. Januar 2018 trafen sich 150 Touristiker beim 11. TourismusCamp des Netzwerkunternehmens Tourismuszukunft. Diesmal in neuer Location, in Berchtesgaden, das sich bei strahlendem Sonnenschein vor eindrucksvollem Bergpanorama von seiner besten Seite zeigte. Von uns war Veronika Waldleben dabei und erlebte eine großartige Atmosphäre, inspirierende Gespräche und spannende Sessions.

  • dwif-Rückblick auf das TourismusCamp 2018 Berchtesgaden (Bild: BGLT)
    Eine wichtige Frage: Braucht jeder Ort eine Marke?

Markenentwicklung für Destinationen - braucht jeder Ort eine Marke?

Bei der ergebnisoffenen Sessionplanung am Samstag weckte das Thema „Markenentwicklung in Destination - braucht jeder Ort eine eigene Marke?“ das Interesse.

Gemeinsam mit Tanja Brunnhuber von destinationtomarket leitete und erlebte Veronika Waldleben im „Zelt“ eine spannende Diskussion zu einem Thema, das uns gemeinsam mit Ihnen auch in Zukunft intensiv beschäftigen wird.

 

WARUM ist Markentwicklung für Destinationen herausfordernd?

  • Strukturelle Kleinteiligkeit in vielen Destinationen
  • Bauchladen-Problematik: Vermarktung einer großen Vielfalt an Produkten, Angeboten und Themen. Aber für was steht die Destination? Was sind Alleinstellungsmerkmale? Häufig fehlt es an Klarheit über das „Warum“?
  • Knappe Budgets und Ressourcen
  • Wer definiert eigentlich was „Marke“ ist? Wie sieht die Markenarchitektur aus?
  • Dachmarke vs. Eigenständigkeit: Verzicht der Einzelmarke zugunsten des Mehrwerts einer gemeinsamen Marke?

WIE kann ein erfolgreicher Markenprozess gelingen?

  • Markenbildung wirkt in erster Linie einmal nach innen. Eine Identitätsfindung und das Herausarbeiten eines Wertegefüges kann und sollte in jeder Destination, unabhängig von ihrer Größe, stattfinden.
  • Ein Markenprozess muss unter Beteiligung aller Akteure vor Ort stattfinden. Damit kann dieser die Leitlinie für die langfristige Entwicklung der Region darstellen, vereint alle Beteiligten unter einem gemeinsamen Selbstverständnis und dient zugleich als Legitimation für Entscheidungen, die im Einklang mit diesem Selbstverständnis getroffen werden – gegenüber der Politik, aber auch gegenüber opportunistischen Meinungsträgern.
  • In der Außenkommunikation einer Marke ist die Markenarchitektur das A und O. Größe oder Geographie spielen hierbei keine Rolle. Entscheidend ist die – viel zitierte – Begehrlichkeit einer Marke, und diese definiert letztendlich nur der Gast. In vielen Fällen macht es also Sinn, dass beispielsweise ein Bundesland in den Hintergrund tritt und seinen starken Orten oder Regionsmarken die nötige Präsenz gibt. In diesem Fall wird das Stichwort „House of Brands“ relevant.

Wir empfehlen Ihnen auch den Blog-Artikel von Tanja Brunnhuber zu dieser Session.

Fest steht: Es bleibt immer (auch) ein Thema voller Emotionen!

 

Herzlichen Dank an alle, die sich in die intensive und offene Diskussion eingebracht haben u.a. Hans-Jürgen Merkle (Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin) Daniel Sebastian Menzel (Tourismusverband Fläming e.V.) Anja Wendling (Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH) und Markus Stuckmann (Ruhpolding Tourismus GmbH) und natürlich an unsere Kolleg(inn)en von Tourismuszukunft für ihre inspirierende Camp-Leidenschaft.

 

Zur Tourismuszukunft-Bildergalerie TourismusCamp 2018

Tourismuscamp Berchtesgaden 2018 Sessions

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