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Überarbeitete Tourismuskonzeption für Greifswald liegt vor

Dienstag, 02. Februar 2016

Nach 12 Jahren hat die Universitäts- und Hansestadt Greifswald wieder ein aktualisiertes Tourismuskonzept. Das Amt für Wirtschaft und Finanzen beauftragte im April 2015 das dwif mit der Fortschreibung. 2003 durften wir bereits das erste Konzept erarbeiten.

  • dwif: Überarbeitete Tourismuskonzeption für Greifswald liegt vor (Bild: Karl-Heinz Gottschalk(goka)  / pixelio.de)
    Greifswald: Geburtsstadt Caspar David Friedrichs

„Es war Zeit, die Konzeption an die aktuellen Bedingungen und Entwicklungen im Tourismus anzupassen", erklärte Amtsleiter Dietger Wille. „Wir wollten die Stärken und Schwächen des Tourismus in Greifswald analysieren und entsprechende Ziele festlegen, um den Tourismus als bedeutenden Wirtschaftsfaktor in der Stadt und der Region weiterzuentwickeln."

 

Stärken und Schwächen im Blick

Der Tourismuskonzeption zufolge sind der einzigartige Museumshafen und das Fischerdorf in Wieck, die geschichtsträchtige historische Innenstadt, sowie das Pommersche Landesmuseum bei Gästen der Universitäts- und Hansestadt Greifswald besonders beliebt. Darüber hinaus punktet Greifswald als Geburtsstadt von Caspar-David-Friedrich, als junge Stadt mit kurzen Wegen, mit seinem großen Kulturangebot, durch seine maritime Lage und die Nähe zu Usedom, Rügen und dem Stettiner Haff sowie als überregional bedeutender Wissens- und Forschungsstandort für Veranstalter von Tagungen und Kongressen.

Als Schwächen werden dagegen unter anderem die unzureichenden Beherbergungskapazitäten und deren Qualität, fehlende Zertifizierungen und zielgruppenspezifische Angebote, die Parkplatzsituation, das unzureichende Einzelhandelsangebot und fehlende öffentliche Toiletten, aber auch die grundsätzliche Vermarktung der Stadt für den Tourismus analysiert. So benötige Greifswald dringend ein Business- oder Tagungshotel, um für Veranstalter von Kongressen attraktiver zu werden. Darüber hinaus könnte die Stadt mit einem Wellnesshotel mehr Touristen anlocken.

 

Greifswald bei den Gästen beliebt

In die Erarbeitung der Tourismuskonzeption waren die touristischen Akteure vor Ort und Einrichtungen der Stadt eingebunden. Es gab zahlreiche Expertengespräche und Workshops.

Erstmals wurden rund 800 Übernachtungs- und Tagesgäste befragt. Auch Online-Erhebungen der Tourismusakteure und Einwohnerbefragungen brachten neue Erkenntnisse.

Ein Projektbeirat begleitete den Prozess. Ihm gehörten Mitglieder der Verwaltung und der Bürgerschaft, Greifswald Marketing GmbH, der Universität, des Amtes für Raumordnung und Landesplanung Vorpommern, Vertreter der Hotels und DEHOGA, des Pommerschen Landesmuseums sowie des Majuwi als Vertreter des Jugendtourismus an.

Insgesamt verdeutlicht die durchgeführte Gästebefragung eine hohe Gesamtzufriedenheit in Greifswald. Diese liegt bei 1,8, was sich mit dem Wert für Mecklenburg-Vorpommern insgesamt deckt. Auch im Hinblick auf die Weiterempfehlungsabsicht kann sich Greifswald (88%) mit dem Land (89%) messen.

Quelle: Offizielle Pressmeldung  Universitäts- und Hansestadt Greifswald

 

Mehr Informationen:

Fortschreibung Tourismuskonzeption Greifswald und Region: Auftaktworkshop  (23. Juli 2015)

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