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Nachhaltiges Tourismuskonzept für die Länder Südosteuropas am Beispiel Kroatien und Bosnien-Herzegowina

Bearbeitungszeitraum: 2007-2008

Beratungshilfeprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas, des Kaukasus und Zentralasiens

Projektbetreuung: Umweltbundesamt

Für Kroatien, seinen Naturpark Lonjsko Polje sowie das daran südlich angrenzende Gebiet in Bosnien-Herzegowina wurde ein Tourismuskonzept und ein Handbuch erarbeitet. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Produktentwicklung wurde durch gemeinsame Arbeitssitzungen ermöglicht und befördert.

  • Projektpartner Deutschland in Deutschland: dwif und Baden-Württemberg International
  • Projektpartner vor Ort: Gorgan Gugic´ (Leiter Naturpark Lonjsko Polje) und Denis Rubic (DALMACONSULT)

Im Rahmen des Stabilitätspaktes für Südosteuropa sollte das Projekt einen Beitrag zur Vertrauensbildung in der durch ehemalige Sezessionskonflikte geprägten Region leisten. Das Projektgebiet Lonjsko Polje/Kroatien und das angrenzende Gebiet in Bosnien-Herzegowina ist ein gut entwickeltes Naturschutzgebiet mit touristischem Potenzial und liegt in einer strukturschwachen Region.

 

Tourismus in Südosteuropa

Nicht nur die bekannten Strände der Adria und des Schwarzen Meeres erfreuen sich großer Beliebtheit. Zunehmend rücken auch Gebiete im Inland und Großschutzgebiete in den Fokus der Tourismusentwicklung.

Die resultierende wirtschaftliche Dynamik und Beschäftigung kommt den betroffenen Regionen zu Gute und führt dazu, dass die Tourismusbranche bei den Regierungen hohe Priorität genießt. Gleichzeitig kommt es zu Nutzungskonflikten zwischen Tourismus und Natur- und Umweltschutz. Von enormer Bedeutung ist vor diesem Hintergrund eine nachhaltige Ausrichtung und Stärkung des Tourismus.

Ziel des Projektes war die Erarbeitung eines nachhaltigen Tourismuskonzepts, das gleichzeitig die Möglichkeiten grenzüberschreitender Zusammenarbeit im Tourismussektor aufzeigt.

Für die Beispielregion wurden Vorschläge für attraktive, nachhaltige touristische Angebote ausgearbeitet, die von wirtschaftlichem Interesse für die Region sind und dabei die natürlichen und soziokulturellen Rahmenbedingungen nicht verletzen. Die Projektarbeit verfolgte einen stark partizipativen Ansatz, mit dem Ziel, lokale Interessen einzubeziehen und eine verbesserte Akzeptanz für die Projektergebnisse zu schaffen.

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