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Wirtschaftsfaktor Tourismus für Baden-Württemberg

Bearbeitungszeitraum: 2016

Auftraggeber: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Diese verlässliche Ermittlung der wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus bietet eine zentrale Grundlage für die zielgerichtete Tourismusarbeit vor Ort. Für die Analyse des dwif-Wirtschaftsfaktor Tourismus für Baden-Württemberg wurden deshalb spezifische Berechnungsschritte durchgeführt:

  • Ermittlung der aktuellen Übernachtungsnachfrage nach Unterkunftsformen und Preiskategorien in Baden-Württemberg in gewerblichen und privaten Beherbergungsbetrieben.
  • Detaillierte Analyse von Marktsegmenten des Grauen Beherbergungsmarktes: Quantifizierung des Übernachtungsaufkommens in den Privathaushalten der Einheimischen (VFR) durch eine repräsentative Haushaltsbefragung
  • Individuelle Bestimmung des Tagestourismus für Baden-Württemberg
  • Berücksichtigung der Ausgabenarten (z. B. Hotelgast versus Camper) und -strukturen („Für was gibt der Gast wie viel aus?")
  • Errechnung der touristisch bedingten Umsätze nach profitierenden Branchen sowie der Einkommens-, Beschäftigungs- und Steuereffekte für Baden-Württemberg

Wird die touristische Nachfrage unzureichend erfasst und die Ausgaben der Gäste in Vielfalt und Höhe falsch eingeschätzt, bleiben die wirtschaftlichen Effekte durch den Tourismus im Dunkeln. Für die Berechnungen zum Wirtschaftsfaktor Tourismus führt das dwif deshalb eine exakte Erhebung aller relevanten Tourismussegmente durch. Neben der Anzahl der Übernachtungen und Tagesreisen werden auch die Ausgaben nach Segmenten spezifisch erarbeitet. Auf diese Weise lassen sich die genauen Umsatzwirkungen berechnen und die weiteren ökonomischen Effekte (Einkommen, Beschäftigung, Steuern) ableiten.

Für Baden-Württemberg ergab sich somit eine Nachfrage von insgesamt 376 Mio. Tagesreisen, 86,4 Mio. Übernachtungen durch sogenannte „Sofatouristen" (Verwandten-/Bekanntenbesucher) und 67 Mio. Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben. Dies beschert dem Land einen touristischen Bruttoumsatz in Höhe von 20,3 Mrd. €.

Die vom dwif ermittelten Kennzahlen zum Wirtschaftsfaktor Tourismus wurden in Form einer Bilderstrecke auf der Homepage des Ministeriums leicht verständlich und optisch ansprechend aufbereitet. Die genauen Zahlen und weitere spannende Informationen zum "Wirtschaftsfaktor-Tourismus in Baden-Württemberg" können in der veröffentlichen dwif-Studie nachgelesen werden.

 

Bilderstrecke zu den Ergebnissen der Studie (externer Link)

Wirtschaftsfaktor Tourismus Baden Wuerttemberg Bilderstrecke


Einschätzungen des Tourismusministers Alexander Bonde

„Der Tourismus im Land hat seit dem Jahr 2007 in Sachen Umsatz, Einkommen und Beschäftigung beachtlich an Bedeutung gewonnen. Der Tourismus in Baden-Württemberg ist ein starker Wirtschaftsfaktor", betonte Tourismusminister Alexander Bonde.

„Der Tourismus hat bei allen wirtschaftlichen Kenngrößen erheblich zugelegt. So ist der Umsatz im Tourismus gegenüber dem Referenzjahr 2007 um über 30 Prozent gestiegen auf 17,9 Mrd. Euro netto, die Wertschöpfung um nahezu 27 Prozent auf 9,5 Mrd. Euro. Bei den Beschäftigungseffekten verzeichnen wir einen Zuwachs um über 16 Prozent auf 326.500 Arbeitsplatzäquivalente. Die deutlich gestiegene Zahl der Arbeitsplatzäquivalente im Tourismus von rund 280.000 im Jahr 2007 auf rund 326.500 im Jahr 2015 und der von 2,8 Prozent auf 3,1 Prozent gestiegene Beitrag des Tourismus zum Gesamteinkommen im Land zeigen: Die Bedeutung der Dienstleistungsbranche Tourismus im wirtschaftsstrukturellen Gefüge unseres Landes ist sichtbar gewachsen", betonte Bonde.

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