Rekordjahr für Zoos & Tierparks

Die Besuchsentwicklung von Freizeiteinrichtungen ist stark wetterabhängig, wie das Jahr 2018 einmal mehr gezeigt hat. Für die Zoos und Tierparks in Deutschland, Österreich und der Schweiz lief es gut. Anderen Attraktionen brachte der Hitze-Sommer jedoch kein Nachfrage-Glück.

dwif-Zahl der Woche: dwif-Freizeitmonitoring erfasst Besuchsentwicklung von 800 Freizeiteinrichtungen in Deutschland.

 

Herzlichen Glückwunsch zu 43,6 Millionen Besucher*innen

2018 war ein erfolgreiches Jahr für die Zoos und Tierparks in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die 71 Mitglieder des Verbands der Zoologischen Gärten e. V. konnten 6 Prozent mehr Tickets als noch 2017 verkaufen und damit rund 43,6 Millionen Besucher*innen begrüßen.

Gleichzeitig stellt das Ergebnis einen Fünf-Jahres-Rekord für den Verband dar. Die Investitionen in moderne Anlagen – immerhin rund 310 Millionen Euro allein zwischen 2015 und 2017 – zahlen sich also aus.

 

dwif-Freizeitmonitoring erfasst Besuchszahlen von 800 Attraktionen

Der Besuch einer neuen Kunstausstellung, ein Tag mit der Familie im Freizeitpark oder eine Fahrt mit dem Ausflugsdampfer: Freizeit- und Kultureinrichtungen spielen als attraktive Ziele für Ausflüge vom Wohn- oder Urlaubsort eine elementare Rolle für den Tourismus in den einzelnen Destinationen.

Aus diesem Grund beobachten auch wir seit vielen Jahren die Entwicklungen im Freizeitmarkt in elf Bundesländern und Regionen in Deutschland. Für das dwif-Freizeitmonitoring liefern uns mehr als 800 Freizeiteinrichtungen in 20 Angebotstypen ihre monatlichen Besuchszahlen zu.

Dadurch lassen sich frühzeitig Entwicklungen nach Kategorien und Regionen aufzeigen. Die teilnehmenden Einrichtungen können ihre Betriebsergebnisse besser einordnen und damit strategische Weichen für die Zukunft stellen. Das stolze Ergebnis des dwif-Freizeitmonitorings: Zusammen begrüßten diese Einrichtungen 2018 rund 81 Millionen Gäste.

dwif Freizeitmonitoring Typen

 

Licht und Schatten: Was tut sich in der Freizeitwirtschaft?

Die Besuchszahlen der teilnehmenden Einrichtungen sind seit 2013 durchschnittlich um 2,7 Prozent gestiegen. Neben den Zoos/Tierparks, die auch im dwif-Freizeitmonitoring mit +8,6 Prozent seit 2013 aufgrund von Investitionen in neue Themenwelten, Events und Gastronomieangebote gut zugelegt haben, sind auch Erlebniseinrichtungen wie Freizeitparks oder Science Center (+12,4 Prozent) sehr erfolgreich.

Einrichtungen in dieser Kategorie zeichnen sich häufig durch einen hohen Erlebnischarakter, eine hohe Investitionsbereitschaft sowie viele Mitmachangebote aus und sind daher für die Besucher*innen besonders attraktiv.

Auch Private Eisenbahnen (+20,1 Prozent seit 2013) waren in den letzten Jahren sehr erfolgreich. Museen/Ausstellungen (-5,9 Prozent) oder Teilnehmer*innen an Werksführungen (-19,9 Prozent) zählen hingegen zu den Kategorien, die seit 2013 mit Rückgängen zu kämpfen hatten und nur vereinzelt durch Sonderveranstaltungen oder Jubiläumsjahre kurzzeitige Impulse bekommen.

Hier sind weiterhin kreative Ideen und Angebote gefragt, um wieder mehr Gäste für diese Einrichtungen zu begeistern.

dwif Freizeitmonitoring Auswahl

 

Ursachenforschung: Der Blick in den Himmel…

Die Besuchsentwicklung von Freizeiteinrichtungen ist stark wetterabhängig, wie das Jahr 2018 einmal mehr gezeigt hat. Während der vielerorts verregnete Sommer 2017 Indoor-Einrichtungen Zulauf bescherte und in vielen Regionen Deutschlands bei Outdoor-Einrichtungen für Einbrüche sorgte, brachte der Super-Sommer 2018 vielen Einrichtungstypen kein Glück.

Die Ausflügler*innen zog es an die Strände, Seen und in die Freibäder, wohingegen Freizeiteinrichtungen häufig das Nachsehen hatten. Besonders stark litten in vielen Bundesländern die Betreiber*innen von Ausflugsschiffen unter den Witterungsbedingungen, da aufgrund von Niedrigwasser der Betrieb auf einigen Flüssen zeitweise komplett eingestellt werden musste. Aber auch Naturinfozentren oder Landschaftsattraktionen wie Parkanlagen konnten deutlich weniger Gäste begrüßen.

Wir sind gespannt, wem Frühjahr und Sommer 2019 ein Nachfrageplus bescheren!

 

Kreative Ideen gefragt

Die Witterung beeinflusst also klarer Weise die Nachfrage – welchen Einfluss sie ausübt, hängt jedoch vom Angebot oder der Kreativität im Marketing ab: Einrichtungen müssen auch bei länger anhaltenden extremen Wetterlagen versuchen, den Besucher*innenverlust gering zu halten.

Von Gratis-Eis und gekühlten Getränken bei Sommersonne bis zu Glühwein bei Kälte gibt es hier viele Möglichkeiten. So hat beispielsweise die Bayerische Landesausstellung im Hitzesommer 2018 mit „Kulturgenuss bei frischen 20 Grad“ für einen Besuch im Kloster Ettal geworben.

Seien Sie kreativ und mutig! Es lohnt sich.

 

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