Buchungszeitpunkt der Urlauber*innen in Deutschland

Die Mehrheit der Deutschland-Urlauber*innen bucht ihren Urlaub mittel- oder langfristig. Nur 8 Prozent entscheiden sich kurzfristig innerhalb der letzten 14 Tage vor Reiseantritt für ihren Deutschland-Aufenthalt. Bei Städte-Trips sieht das allerdings ganz anders aus.

dwif-Freizeitmonitoring erfasst Besuchsentwicklung von 800 Freizeiteinrichtungen in Deutschland.

 

Frische Fakten zu den Urlaubsgästen in Deutschland

Das aktuelle Befragungsjahr der deutschlandweiten Gästebefragung Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus 2019/2020 befindet sich auf der Zielgeraden. Grund für uns, Ihnen erneut spannende Zahlen aus dem umfangreichen Datenschatz des Qualitätsmonitors zu präsentieren: Heute Fakten zum Buchungszeitpunkt!

Die Deutschland-Urlauber*innen (Übernachtungsgäste aus dem In- und Ausland) buchen ihren Aufenthalt eher langfristig. Etwas mehr als die Hälfte tut dies mindesten 2 Monate im Voraus. Weitere 41 Prozent reservieren zwischen 2 Wochen und 2 Monaten vor Reiseantritt. 8 Prozent der Gäste in Deutschland sind in ihrer Zielwahl sehr spontan: sie buchen ihren Aufenthalt erst innerhalb der letzten 2 Wochen.

 

Urlaubsgäste in Deutschland aus dem In- und Ausland: Infografik mit Zahlen & Fakten

Qualitaetsmonitor Gaestebefragung Infografik Teaser 2019 dwifUnsere aktuelle dwif-Infografik zur deutschlandweiten Gästebefragung „Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus“ zeigt auf einen Blick die neuesten Infos zur Gästestruktur und den Stationen der Customer Journey der Urlaubsgäste in Deutschland.

Fakten gefällig? Los geht's!

Wem das alles nicht genug ist noch ein heißer Tipp vorweg: Im Mai startet die Gästebefragung in das neue Jahr. Seien Sie dabei! 

 

„Spontan-Bucher*innen“ sind jünger und häufig Erstbesucher*innen

Im Vergleich zu den Früh-Bucher*innen, die ihren Aufenthalt mehr als 6 Monate im Voraus buchen (ø 45,2 Jahre alt) sind „Spontan-Urlauber*innen“ mit durchschnittlich 40,2 Jahren deutlich jünger. Sie reisen häufiger allein und verfügen über eine vergleichsweise geringe Besuchserfahrung in den Destinationen (26 Prozent Erstbesuchs-Anteil). Frühbucher*innen sind hingegen häufiger mit Kindern und Jugendlichen sowie mit anderen Familienangehörigen oder Freund*innen/Bekannte unterwegs und weisen einen hohen Stammgästeanteil auf (30 Prozent).

 

Lust auf Städtetrip!

Neben Städtetrips (27 Prozent) sind bei den „Spontan-Bucher*innen“ vor allem die klassischen „Auszeiten“ wie Natur-, Erholungs- oder Wander-Urlaube gefragt. Frühbucher*innen verbringen hingegen hauptsächlich Familien- und Erholungsurlaube. Dies spiegelt sich auch in der Aufenthaltsdauer der „Spontan-Bucher*innen“ wider: 73 Prozent verbringen Kurztrips bis zu drei Übernachtungen.

Unter den verschiedenen Urlaubsarten werden vor allem witterungsabhängige Urlaubsformen wie Bade- oder Natururlaube (18 Prozent bzw. 14 Prozent) sowie Wander- und Radurlaube (15 Prozent bzw. 14 Prozent), aber auch Shopping-Reisen und Verwandten-/Bekanntenbesuche (je 12 Prozent) häufig sehr kurzfristig gebucht. Dies spiegelt sich auch im überdurchschnittlich ho-hen „Spontan-Anteil“ der Sommermonate (Sommersaison: 10 Prozent; Wintersaison 4 Prozent) und bei Kurzurlauben (bis zu 3 Nächst:13 Prozent; ab 4 Nächte: 4 Prozent) wider.

Der Blick auf den Buchungszeitpunkt nach Regionstypen (z. B. Mittelgebirge, Küsten, Städte) zeigt nur marginale Unterschiede. Lediglich Regionen die sich stark über Themen wie „Authentizität/Regionalität/Ursprünglichkeit“ und „Shopping“ positionieren, können auf vergleichsweise spontane Bucher*innen bauen (Spontan-Anteil: 14 Prozent bzw. 11 Prozent).

 

Die Uhr tickt! Erfahren auch Sie mehr über Ihre Gäste

Qualitaetsmonitor Box TeilnahmeIm Mai 2020 startet die dwif-Gästebefragung Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus in das neue Befragungsjahr 2020/2021.

Machen Sie mit!

 

Neugierig auf Ihre Gäste?

Kenntnisse zur Treue Ihrer Besucher*innen und viele andere Informationen zur Marktbearbeitung und Qualitätsverbesserung in Ihrer Destination erhalten Sie u. a. durch Gästebefragungen. Diese sind und bleiben auch in Zeiten der digitalen Generierung von Gästemeinungen (Bewertungsportale & Co) ein zentrales Marktforschungsinstrument.

Um dabei eine möglichst hohe Datenqualität und somit ein realistisches Bild Ihrer Besucher*innen zu erhalten, bedarf es einer professionellen Planung und Durchführung der Gästebefragung.

Diese Fragen sollten Sie sich im Zuge der einer Gästebefragung vorab stellen:

  • Wie viele Interviews brauche ich? Möchte ich nur ein Gesamtbild der Gästemeinungen der Besucher*innen oder auch Detailaussagen für Zielgruppen (Sinus-Milieus, Stammgäste, Familienurlauber etc.)?
  • Was muss ich bzgl. Stichprobe, Quotierung und Gewichtung beachten, um die tatsächliche Gästestruktur widerzuspiegeln?
  • Was möchte ich von den Gästen wissen? Welche Fragen benötige ich zur Gewichtung und Segmentierung der Ergebnisse?
  • Welche Methode ist in meiner Destination zielführend? Wie kann ich meine Gäste bestmöglich erreichen?

Weitere wichtige Hinweise erfahren Sie in unserem Praxis-Tipp!

 

Praxistipp: Was Sie bei Gästebefragungen beachten sollten.

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