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Urlaubsgäste in Deutschland: Aktuelle Qualitätsmonitor-Infografik mit Zahlen & Fakten erschienen

Montag, 21. Oktober 2019

Unsere aktuelle dwif-Infografik zur deutschlandweiten Gästebefragung „Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus“ zeigt auf einen Blick die neuesten Infos zur Gästestruktur und den Stationen der Customer Journey der Urlaubsgäste in Deutschland. Fakten gefällig? Los geht's!

dwif-Marktforschung: Urlaubsgäste in Deutschland - Infografik des Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus mit Zahlen & Fakten

Ein paar Basisinfos vorweg

Die deutschlandweite Gästebefragung Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus wurde 2007 ins Leben gerufen. Bislang wurden bereits über 140.000 Vor-Ort-Interviews mit Übernachtungsgästen aus dem In- und Ausland durchgeführt. Damit ist der Qualitätsmonitor eine der umfassendsten Informationsquellen zum Thema Gästeverhalten und Gästezufriedenheit von Urlaubern und Geschäftsreisenden in Deutschland.

Seit mehr als 10 Jahren stellt der Qualitätsmonitor für die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. eine zentrale Informationsquelle über ausländische Gäste aus 15 verschiedenen Herkunftsländern dar. Zahlreiche Destinationsmanagement-Organisationen in Deutschland (darunter u.a. Berlin, Hamburg, München, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern) nutzen das Tool, um individuelle Auswertungen für ihre Zielgruppen vorzunehmen. Durch die Verwendung eines einheitlichen Fragebogens in ganz Deutschland, können sich alle Teilnehmer*innen mit ihren Wettbewerbern (andere Städte, Regionen, Bundesländer) in anonymisierter Form in einem Online-Auswertungstool vergleichen.

 

Jetzt aber rein in die Vollen

Die aktuellen Ergebnisse der deutschlandweiten Gästebefragung Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus des Befragungsjahres 2018/2019 (Laufzeit Mai 2018 bis April 2019) liegen jetzt vor. Diesen Datenschatz möchten wir Ihnen als Tourismusexpert*innen natürlich nicht vorenthalten.

Unser Marktforschungsteam hat deshalb auch in diesem Jahr wieder die wichtigsten Fakten zu den Urlaubsgästen aus dem In- und Ausland in Deutschland für Sie in einer kompakten Infografik zusammengefasst.

Druckversion der Infografik downloaden

 

Qualitaetsmonitor Gaestebefragung Infografik I dwif

Gästestruktur: Urlaubsgäste sind im Schnitt 42,7 Jahre alt

Urlaubsgäste in Deutschland reisen zu rund 40 Prozent als Paar und sind im Schnitt 42,7 Jahre alt. Rund jeder fünfte Urlaubsgast ist innerhalb einer Familie mit Kindern unterwegs und 15 Prozent der Urlauber*innen in Deutschland sind allein hier.

Ein Blick in ausgewählte Details: Gäste in den Städten sind im Durchschnitt fast drei Jahre jünger, Urlauber*innen in den Bergen fast drei Jahre älter. Der Anteil der Familien mit Kindern unter 14 Jahren liegt in den Küstenregio-nen bei überdurchschnittlichen 25 Prozent, in Städtedestinationen hingegen beispielsweise nur bei 6 Prozent. Der Stammgästeanteil (Besuchserfahrung in der Region) liegt im Schnitt bei 17 Prozent – bei den über 60-Jährigen erhöht sich die Quote auf 26 Prozent. Besucher*innen aus dem Ausland sind nur in 11 Prozent der Fälle Stammgäste.

Qualitaetsmonitor Gaestebefragung Infografik II dwif

Informations-, Entscheidungs- & Buchungsverhalten: Die letzten vier Wochen entscheiden

Rund sieben von zehn Gästen benötigen Informationen zu ihrem Deutschlandurlaub. Die Hauptinformationsquellen sind vorrangig die Internetseiten der Unterkünfte und der Tourismusorganisationen sowie Gespräche mit Freund*innen, Bekannten und Verwandten.

Etwa ein Viertel der Deutschland-Urlauber*innen aus dem In- und Ausland bucht den Aufenthalt innerhalb der letzten vier Wochen vor Reiseantritt. Gebucht wird hauptsächlich online (59 Prozent) und direkt bei der Unterkunft (54 Prozent).

Ein Blick in ausgewählte Details: Jüngere Urlaubsgäste bis 29 Jahre benötigen öfter Informationen als ältere Altersgruppen und informieren sich häufiger online oder über ihr persönliches Umfeld. Für Gäste ab 60 Jahren sind hingegen Broschüren, Berichte und Inserate vergleichsweise wichtig.
Urlauber*innen in Bergregionen und an der Küste buchen häufiger direkt bei der Unterkunft. Bei Städtereisen spiele hingegen Internet-Reiseportale/Buchungsplattformen eine größere Rolle. Auch Deutschland-Besucher*innen aus dem Ausland buchen ihre Unterkunft überdurchschnittlich häufig über diesen Kanal.

Qualitaetsmonitor Gaestebefragung Infografik III dwif

Urlaubsarten & Aktivitäten: Womit punktet das Reiseland Deutschland?

Erholungs- und Städteurlaube sind die wichtigsten Urlaubsarten der in- und ausländischen Übernachtungsgäste in Deutschland. Hotels/Hotels garnis sind dabei die am häufigsten genutzte Unterkunftsart. Während des Urlaubs sind Besuche von Restaurants-/Cafés und Sehenswürdigkeiten, Flanieren/Bummeln, spazieren gehen sowie einfach mal auszuspannen die beliebtesten Aktivitäten.

Ein Blick in ausgewählte Details: Fast 8 von 10 Städte-Urlauber*innen übernachten während ihres Aufenthalts in Hotels/Hotels garni. Bei den ausländischen Gästen bevorzugen ebenfalls 67 Prozent diesen Beherbergungstyp. In den Küstenregionen wählen hingegen 58 Prozent der Gäste eine Ferienwohnung als Unterkunft. Diese sind vor allem in der Altersgruppe 30-59 Jahren (Familien mit Kindern) beliebt, wohingegen Urlauber*innen bis 29 Jahren überdurchschnittlich oft in Jugendherber-gen/Erholungsheimen absteigen.

Bei der Analyse der Urlaubsarten wird deutlich: Jüngere Urlauber*innen verbringen überdurchschnittlich gerne Besichtigungsreisen/Sightseeing, Städte- und Kultur-Urlaube. Auch Shoppingreisen und Fun-Urlaube sind in dieser Altersgruppe beliebt. Ab 60 Jahren machen die Urlaubsgäste vergleichsweise oft Erholungsurlaub. Dieser spielt neben Familienurlauben vor allem in Berg- und Küstenregionen eine wichtige Rolle. Bergregionen sind zudem bei Wander-, Aktiv- und Natururlauber*innen überdurchschnittlich beliebt. Die Mittelgebirge können vor allem beim Thema Gesundheitsurlaub punkten.

Aktivitäten wie Wandern und Radfahren aber auch der der Wunsch nach Ruhe und Ausspannen nehmen mit dem Alter deutlich zu. Sehenswürdigkeiten zu besuchen, Shopping sowie das Nachtleben genießen ist hingegen vor allem für Urlauber*innen bis 29 Jahre attraktiver. Sehenswürdigkeiten sind bei ausländischen Urlaubsgästen überdurchschnittlich beliebt (72 Prozent). Auch Museen/Ausstellungen sowie typische Speisen und Getränke und das Nachtleben spielt bei ihren Urlauben eine vergleichsweise wichtige Rolle. Besucher*innen aus Deutschland geben hingegen häufiger an, nichts zu tun/auszuspannen oder spazieren zu gehen. Auch Schwimmen/Baden oder der Besuch von Naturzielen ist überdurchschnittlich oft eine Aktivität der inländischen Urlaubsgäste.

Qualitaetsmonitor Gaestebefragung Infografik IV dwif 

Begeisterung für das Reiseland Deutschland ungebrochen

Die Deutschland-Urlauber sind mit ihrem Aufenthalt insgesamt zufrieden (Gesamtzufriedenheit: 1,7 bei einer Skala von 1 = äußerst begeistert; 6 = sehr enttäuscht). Viele Angebote und Service werden in einer Spanne zwischen 1,8 und 2,0 (und damit solide, aber nicht herausragend) bewertet. Jüngere Urlaubsgäste bewerten einige der Angebotsaspekte jedoch kritischer.

In den Bergregionen sind die Gäste insgesamt etwas zufriedener als in den anderen Regionen (Ø 1,5). Trotz durchschnittlicher Zufriedenheit (Ø 1,8) weisen die Urlauber*innen jedoch an den Küsten eine vergleichsweise hohe Wiederbesuchsabsicht für die entsprechende Region auf (Ø 2,0).

Die Begeisterung für das Reiseland Deutschland und auch speziell für die besuchte Destination ist nach wie vor ungebrochen – 89 Prozent wollen ihr Reiseziel sicher weiterempfehlen.

Mehr zum sehr differenzierten Informationsverhalten, aber auch zur Durchführung der Reise, den Zufriedenheiten und Co. der verschiedenen Zielgruppen erfahren Sie im Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus.

Sprechen Sie uns an, welche Infos Sie im Detail interessieren!

 

Und wo steht Ihre Destination?

Sie möchten mehr erfahren? Kein Problem. Der Qualitätsmonitor bieten Ihnen umfassende Möglichkeiten auch Ihre Zielgruppen besser einschätzen zu können. Durch die Teilnahme an der Gästebefragung erfahren Sie für Ihre Destination und Ihre Gäste Fakten zu

  • Gästestruktur (Alter, Herkunft, Begleitung etc.)
  • Informations- und Buchungsverhalten
  • Gründe für die Destinationsentscheidung, Reiseerfahrung
  • Besuchsanlass, Reiseverhalten
  • Aktivitäten und Ausgaben vor Ort
  • Zufriedenheit mit den Angeboten/Aktivitäten/Dienstleistungen
  • Weiterempfehlungs-/Wiederbesuchsabsicht
  • Stärken-Schwächen-Analyse

Durch die Verwendung eines einheitlichen Fragebogens in ganz Deutschland, können Sie sich zudem mit Ihren Wettbewerbern (andere Städte, Regionen, Bundesländer) in anonymisierter Form vergleichen.

So wissen Sie nicht nur, wo sie gut bzw. schlecht sind, sondern vor allem, wo Sie besser werden sollten und wo sich neue Potenziale auftun. Entsprechend gilt: Je mehr Organisationen sich beteiligen, umso wertvoller wird das Tool für alle!

 

Schluss mit Powerpoint-Schlachten und Datenbank-Chaos

Es lebe das flexible und einfache Filtern der eigenen Daten! Die Ergebnisse der Befragungen werden zeitnah in das Online-System WEBMARK eingespeist.

So können Sie jederzeit Ihre Auswertungen und Berichte (nach Altersgruppen, Besuchserfahrung, Urlaubsarten, Aktivitätsspektrum, Gründen für die Destinationsentscheidung und viele andere Filter-Aspekte mehr) erstellen, in übersichtlichen Grafiken und Tabellen darstellen und bei Bedarf die Werte exportieren.

Der Qualitätsmonitor liefert Ihnen damit wertvolle Inhalte für Ihre Geschäftsberichte und alle weiteren Informationsmedien (Newsletter etc.).

 

Die Uhr tickt! Erfahren auch Sie mehr über Ihre Gäste

Qualitaetsmonitor Box TeilnahmeIm Mai 2020 startet die dwif-Gästebefragung Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus in das neue Befragungsjahr 2020/2021.

Wir informieren Sie gerne über alle Details der Gästebefragung und erstellen Ihnen ein Angebot.

Machen Sie mit!

Praxistipp: Was Sie bei Gästebefragungen beachten sollten.

Marktforschung Praxistipp GaestebefragungGästebefragungen sind ein beliebtes und nützliches Instrument der Marktforschung, um mehr über die eigenen Gäste, deren Wünsche, Ansprüche und Zufriedenheit zu erfahren. Das Problem dabei: Gästebefragungen in Zielgebieten werden noch zu selten systematisch und statistisch korrekt konzipiert … mit erheblichen Auswirkungen auf die Qualität der Ergebnisse.

Unser Praxistipp schafft Klarheit!

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