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Tourismuskonzeption Baden-Württemberg: Ziellinie in Sicht!

Dienstag, 18. Dezember 2018

Angesichts der enormen wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus für Baden-Württemberg hat das hierfür zuständige Ministerium der Justiz und für Europa die Weiterentwicklung der bisherigen strategischen Grundlage in Auftrag gegeben. Gemeinsam mit unserem Partner Tourismuszukunft begleiten wir die Akteure seit Anfang 2018 auf Ihrem Weg zu einer zukunftsfähigen Tourismuskonzeption Baden-Württemberg.
Bereits am 03. Dezember 2018 trafen sich die Mitglieder der Projektgruppe sowie des Ressortgremiums, um den aktuellen Stand der Erarbeitung der neuen Landestourismuskonzeption Baden-Württemberg gemeinsam zu diskutieren.

dwif & Tourismuszukunft: Tourismuskonzeption Baden-Württemberg: Ziellinie in Sicht! (Bild: Ministerium der Justiz und für Europa des Landes Baden-Württemberg)
Der schriftliche Entwurf ist in Arbeit.

Der Tag startete mit einem Blick zurück auf das Erreichte: Tourismusminister Guido Wolf MdL rief den bisherigen Prozessverlauf seit dem ersten Zusammentreffen im Februar 2018 in Erinnerung und bilanzierte den bis dato erreichen Status quo bevor er die Teilnehmer*innen auf die kommenden Schritte einstimmte.

Allen, die diesen anspruchsvollen Arbeitsprozess begleitet und unterstützt haben, sprach er seinen herzlichsten Dank aus. Dieser galt sowohl den Mitgliedern der beiden Steuerungsgremien, aber ebenso den Teilnehmer*innen der vier durchgeführten Themenworkshops (Mehr dazu lesen Sie hier.) und der fünf Regionalkonferenzen (Mehr dazu lesen Sie hier.).

 

Inhaltliche Punkte der Tourismuskonzeption

Die Diskussionen auf den fünf Regionalkonferenzen mit ihren insgesamt 250 Teilnehmer*innen führten zu wichtigen Hinweisen für die weitere Ausgestaltung der Tourismuskonzeption. Besonders intensiv wurden hier Fragen zum Thema Marke/Marketing, Strukturen und Rahmenbedingungen für die Betriebe diskutiert. Die Diskussionen trugen dazu bei, inhaltliche Anpassungen sowie Präzisierungen für die neue Tourismuskonzeption vorzunehmen.

Einige ausgewählte Beispiele

  • Qualifizierung zur Digitalisierung: Für die Sensibilisierung und Qualifizierung wird der Ausbau bereits bestehender Aktivitäten angedacht. So wird der Digital Coach Tourismus der IHK als Standard für die Regional- und Lokalebene vorgeschlagen, womit insbesondere die Mitarbeiter*innen der regionalen und lokalen DMO fit gemacht werden sollen, um zukünftig als Ansprechpartner im Bereich Digitalisierung fungieren zu können. Der Digitallotse des DEHOGA ist der Standard für die Gastgeber-Ebene. Zwischen den Weiterbildungsträgern und ihren Zielgruppen soll eine stärkere Abstimmung stattfinden sowie eine verstärkte Kommunikation der Angebote durch alle touristischen Partner.
  • Förderprogramme: Iinnerhalb der verschiedenen in den Tourismus involvierten Ressorts existiert bereits eine große Anzahl tourismusrelevanter Förderprogramme und Maßnahmen, diese gilt es jedoch deutlich bekannter zu machen. Zukünftig soll die Maßnahmenvielfalt über entsprechende Verlinkungen über das Tourismusnetzwerk kommuniziert und aktuell gehalten werden.
  • Wettbewerbsfähige Destinationsmanagementorganisationen (DMO): Die neue Tourismuskonzeption wird einen Kriterienkatalog für wettbewerbsfähige Destinationsmanagementorganisationen (DMO) auf regionaler Ebene enthalten. Die dort genannten Richtwerte haben Empfehlungscharakter und sollen die Akteure dahingehend sensibilisieren, dass es Mindestgrößen für regionale Tourismusorganisationen gibt, die angestrebt werden sollen. Damit will die Konzeption die Umsetzung des Ziels zur Bildung größerer Organisationseinheiten unterstützen.

 
Endspurt!

Aktuell arbeiten Markus Seibold, Lars Bengsch und Kristine Honig am ersten schriftlichen Entwurf für die Tourismuskonzeption des Landes Baden-Württemberg. Ergänzend erfolgen fachliche Abstimmungen zwischen den verschiedenen Ministerien. Im neuen Jahr wird zudem die Meinung des Tourismusbeirates eingeholt, in dem auch die tourismuspolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen des Landtags von Baden-Württemberg vertreten sind.

Danach erhalten die Mitglieder der Steuerungsgremien, das heißt der Projektgruppe sowie des Ressortgremiums, in einem weiteren Treffen die Möglichkeit, den schriftlichen Entwurf zu diskutieren.
Es folgen weitere Abstimmungsschritte auf ministerieller und politischer Ebene im Rahmen einer Kabinettsbefassung zum Entwurf, einer Landtagsabstimmung im Ausschuss für Europa und Internationales sowie dem letztendlichen Kabinettsbeschluss.

Die öffentliche Präsentation der neuen Tourismuskonzeption Baden-Württemberg soll voraussichtlich Mitte 2019 erfolgen.

Für uns heißt das: Volle Kraft voraus!

 

Hintergrund zum Projekt

Tourismuskonzeption Baden Wuerttemberg TeaserDie derzeit gültige Tourismuskonzeption Baden-Württemberg aus dem Jahr 2009 soll unter einer breiten Beteiligung der Tourismusakteurinnen und Tourismusakteure weiterentwickelt werden. Dazu haben wir gemeinsam mit Tourismuszukunft einen innovativen Prozess aufgesetzt, der den Zuschlag des Ministeriums der Justiz und für Europa des Landes Baden-Württemberg bekam.

In der Analysephase wurde eine Onlinebefragung durchgeführt, an der sich über 550 Akteurinnen und Akteure des Landes beteiligten. Darüber hinaus wurden 25 Expert*innengespräche durchgeführt, darunter auch mit dem Justizminster und den tourismuspolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen. Zwischenergebnisse werden regelmäßig über das Tourismusnetzwerk Baden-Württemberg kommuniziert, das auch als Plattform zu Diskussion genutzt wird. Die Tourismuskonzeption soll in der ersten Jahreshälfte 2019 fertiggestellt werden.

 

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