Deutschland schaltet hoch: Endspurt der Grundlagenuntersuchung Fahrradtourismus
Seit Sommer 2024 arbeiten wir gemeinsam mit dem Deutschen Tourismusverband und absolutGPS an einer neuen Grundlagenuntersuchung für den Fahrradtourismus in Deutschland.
Nun starten wir in die Schlussphase der Studie. In gut zwei Monaten – am 3. Juni 2026 – stellen wir die Ergebnisse der „Grundlagenuntersuchung Fahrradtourismus in Deutschland“ vor. In zahlreichen Fachforen, Dialogveranstaltungen, Kreativwerkstätten und im Beirat sind bereits viele wertvolle Impulse aus der Branche eingeflossen. Diesen Input wollen wir digital vervollständigen. Dazu läuft bis zum 2. April eine Branchenbefragung.

Grundlagenuntersuchung Fahrradtourismus in Deutschland
Mehr als 15 Jahre nach Erscheinen der ersten Grundlagenuntersuchung (GU) zum Radtourismus in Deutschland von 2009 ist im Sommer 2024 die Erstellung einer Aktualisierung gestartet. Die GU ist keine Radtourismusstrategie, sondern soll eine Handlungsorientierung für im Radtourismus involvierte Personen auf allen Ebenen bieten. Die Studie wird durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Projektträger ist der Deutsche Tourismusverband. Die inhaltliche Bearbeitung erfolgt durch ein Konsortium unter Führung von dwif und absolutGPS.
Ausgangssituation und Leitfragen
Bereits heute ist der Fahrradtourismus in Deutschland ein starker Wirtschaftsfaktor und Motor für die nachhaltige Entwicklung. Gleichzeitig bleibt er noch weit hinter seinen qualitativen und quantitativen Möglichkeiten zurück. Denn es gibt in Deutschland zwar mittlerweile viele radtouristische Angebote, aber im Vergleich zum vorhandenen Interessenpotenzial unternehmen noch nicht genug Menschen einen radtouristischen Urlaub oder Ausflug. Die GU rückt daher zwei Leitfragen in den Fokus:
- Welches Zukunftsbild zeichnen wir für den Fahrradtourismus in Deutschland?
- Wie werden wir, die Fahrradtourismuswirtschaft mit allen direkten und indirekten Akteuren, gemeinsam und individuell noch leistungsfähiger, um die vorhandenen quantitativen und qualitativen Potenziale bestmöglich zu heben?
Die Grundlagenuntersuchung macht Deutschland fit für den Radtourismus von morgen.
Neben einer Evaluierung der Entwicklung seit 2009 und dem Aufzeigen des Status quo werfen wir also gezielt einen Blick in die Zukunft und zeigen Entwicklungspotenziale, Zukunftsperspektiven sowie Handlungsfelder für den Radtourismus von morgen auf.
Der Countdown läuft – finale Branchenbefragung gestartet
Dazu haben in den vergangenen 1,5 Jahren zahlreiche Analysen, Erhebungen und Beteiligungsformate stattgefunden. Die GU will dabei einen Beitrag leisten, den Radtourismus stärker mit der gesamten Radindustrie sowie dem Alltagsradverkehr zu verknüpfen und die Zukunft des Radtourismus stärker vernetzt und interdisziplinär zu denken. Daher stand im gesamten Projektverlauf die Beteiligung im Fokus: In fünf Dialogforen vor Ort sowie drei digitalen Informations- und Austauschterminen haben wir bislang mehr als 800 Teilnehmende erreicht und in die Erarbeitung der GU eingebunden.
Die Fahrradtourismuswirtschaft ist gefragt:
Wenn Sie in den kommenden Jahren schnell und effizient bessere Bedingungen für den Fahrradtourismus schaffen könnten: Wo würden Sie mit Ihrer Praxiserfahrung anpacken? Welche Maßnahmen würden Sie priorisieren?
Nun gehen wir mit der GU auf die Schlussgerade und verdichten die gesammelten Impulse zu einer Vision, Handlungsfeldern und Maßnahmen. Diesen Input wollen wir digital vervollständigen. Dazu läuft bis zum 2. April eine Branchenbefragung. Geben Sie uns Ihre Ideen mit auf den Weg und füllen Sie die Befragung aus, schreiben Sie uns eine E-Mail oder schicken Sie einfach eine Sprachnachricht mit Ihren Top-Maßnahmen für den Radtourismus der Zukunft!
Alle Informationen und die Befragung finden Sie unter:
Übrigens: Am 3. Juni wird die Grundlagenuntersuchung im Bundesverkehrsministerium vorgestellt. Sehen wir uns?



