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Tourismuskonzept Lübeck.Travemünde 2030: Zukunftsprozess gestartet

Donnerstag, 11. Juli 2019

Das "Touristische Entwicklungskonzept Lübeck.Travemünde 2030" soll die erfolgreiche Entwicklung von Hansestadt und Seebad gegenüber dem vor fast 10 Jahren erarbeiteten TEK fortschreiben und verstetigen.
Im Auftrag der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH übernehmen wir in den kommenden Monaten gemeinsam mit Tourismuszukunft und Destination LAB die externe Prozessbegleitung. Bei der Bürger*innen-Werkstatt Ende Juni konnten Interessierte sich erstmals aktiv beteiligen.

dwif startet Zukunftsprozess Lübeck.Travemünde 2030 mit Bürger*innenwerkstatt
Rund 100 Travemünder bei Bürger*innen-Werkstatt dabei!

Update Oktober 2019

Tourismuskonzept Luebeck Branchenforum dwif Teaser Das Beteiligungsformat stößt auf großes Interesse: Über 90 Teilnehmer*innen aus der Tourismuslandschaft der Hansestadt Lübeck trafen sich beim Branchenforum vergangene Woche.

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Treffen im Weißen Saal des Travemünder Kurhauses

„Seeschifffahrt hautnah erleben“ – das ist das Travemünder Lebensgefühl. So formulierten es viele der über 100 Travemünder Bürger*innen, die sich am 27. Juni 2019 im Weißen Saal des ehemaligen Travemünder Kurhauses und heutigem Hotel Arosa an der Zukunftsdiskussion für den Ortsteil Travemünde beteiligten.

Eingeladen dazu hatte die Stadtentwicklung, Fachbereich Planen und Bauen im Rahmen ihrer Bürgerbeteiligung unter dem Format LÜBECKüberMORGEN. Zielhorizont sollten Zukunftsvorstellungen der Bürger*innen für ihren Stadtteil im Jahr 2030 sein. Wir waren gemeinsam mit Destination LAB als Zuhörer*innen und Expert*innen vor allem im Rahmen der Workshops Tourismus und Mobilität gefragt.

Die Moderationsverantwortung lag bei der Agentur Toller Ort aus Hamburg.

 

Hintergründe zum Projekt

Tourismuskonzept Luebeck dwif ProzessgrafikDer Prozess zur Erstellung des "Touristischen Entwicklungskonzept Lübeck.Travemünde 2030 (TEK)" ist Ende Mai 2019 gestartet und endet voraussichtlich im Frühjahr 2020.

Im Anschluss erfolgt die Erörterung und Verabschiedung in den politischen Gremien, das TEK im Ergebnis ist seitens der Bürgerschaft zu tragen und soll nicht als „Papiertiger“ enden: Es bildet die Basis, u. a. um künftig Fördermittel des Landes im Tourismus zu beantragen.

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Tourismus und Mobilität waren beherrschende, aber nicht die einzigen Themen. Ebenso behandelt wurden die Herausforderungen der künftigen Hafenentwicklung, die Zukunft des Lebens, Arbeitens und Wohnens sowie die Grünflächenentwicklung und der Klimaschutz.

Trotzdem berührte nahezu jedes Thema immer auch den Tourismus, denn mit mittlerweile etwa einer Million Übernachtungen und den noch anstehenden touristischen Projektentwicklungen (Priwallfertigstellung, Hotel Stilwerk etc.) prägt der Tourismus in Travemünde nahezu alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche.

 

Nach Wachstumsphase nun Qualtität im Fokus

Deutlich wurde, dass die Travemünder nach der Wachstumsphase mit deutlichem Bettenausbau den Schwerpunkt auf der Qualität sehen: Jetzt müsse vor allem die begleitende Infrastruktur und hier insbesondere das Mobilitätsangebot jenseits des PKW erst einmal nachwachsen.

Eine einzige Ortszufahrt, das Nadelöhr Priwallfähre und das Zusammentreffen von Tagesgästen, Wochenend- und Urlaubsanreisenden führen in der Hochsaison zu chaotischen Zuständen, die sich mit Blick auf die Zukunft noch verstärken könnten. Von den drei Travemünder Bahnhöfen ist derzeit keiner eine Visitenkarte.

PKW-Anreisende schon vor dem Ort abfangen, autonome Shuttlelösungen zu Ort und Strand anbieten, Bahn- und Busverbindungen nach Lübeck und darüber hinaus massiv ausbauen, attraktive Fahrradstraßen und -verleihsysteme einrichten sind aus Bürger*innensicht geeignete Lösungsansätze.

Alles gebündelt in intuitiv erfassbare und digitale Lösungen. Wie weit sich der PKW aus dem Ortsgebiet Travemünde heraushalten lässt und wie das auch das Mobilitätsverhalten der Travemünder Bürger*innen betrifft, wurde dabei unterschiedlich beurteilt.

 

Tourismuskonzept Luebeck dwif Impressionen

 

Nachholbedarf bei der Infrastruktur

Travemünde angesichts der dynamischen Entwicklung lebenswert zu erhalten, ist allen wichtig. Dazu gehören bezahlbarer Wohnraum für Familien und Mitarbeiter*innen, mehr Angebote für Jugendliche und Plätze für Kultur sowie Räume für soziale Begegnung, auch mit den Gästen.

Die teilweise stark verdichtete und massive Wohnbebauung sowie flächendeckend schleichende Umwandlung von Wohnen in Ferien- und Freizeitwohnungen droht Travemündes Charakter nachhaltig zu verändern. Bei Freizeit- und Schlechtwetterangeboten sehen die Bürger*innen ebenfalls Lücken. Kletterwald, Minigolfplatz sind weggefallen, es fehlt eine VHS-Dependance mit Kreativangeboten.

Die Travemünder Woche gehört zu Travemünde und ist als solches nicht in Frage gestellt. Kritisch wird zum Teil das begleitende Landprogramm gesehen (Alkohol, Lautstärke, Besuchsverhalten).

Vieles hat sich durch Tourismus positiv in Travemünde entwickelt: Die Aufwertung der Strandpromenaden, die Gestaltung der Nordermole, Veranstaltungen wie die Lesungen im Park, Konzerte in der Konzertmuschel und das Lichterfest waren hier genannte Beispiele.

 

Online-Umfrage Tourismuskonzept Lübeck.Travemünde 2030 startet

Bürger*innen in Travemünde, aber auch Lübeck insgesamt können ihre Meinung zur künftigen Tourismusentwicklung auch noch einmal im Rahmen einer Online-Umfrage im Juli 2019 kundtun. Die Befragung wurde durch uns konzipiert und in Abstimmung mit der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH durchgeführt.

 

Wir sind gespannt auf die Wünsche, Ideen und Anregungen!

 

dwif-Tourismuskonzepte: Ohne Strategie geht es nicht!

dwif Tourismuskonzepte TeaserStrategische Grundlagen sind essenziell, um die eigene Destination bei den Gästen und der Bevölkerung zu positionieren. Wir klären Ihren Fokus, definieren Maßnahmen und planen eine gelungene Umsetzung.

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